Stress und Belastungen stören oft den Schlaf

Jeder Mensch erlebt im Leben Zeiten, die ihn stark belasten. Zum Beispiel Trennungen, Partnerkrisen, Berufsprobleme, Arbeitslosigkeit, Krankheit und ungelöste Konflikte lassen Körper und Seele leiden. Sie können auch die Qualität des Schlafs erheblich mindern. „Abschalten“ fällt schwer, die abendliche Stille lässt grübeln und Schlafstörungen können sich einstellen.

Schauen Sie sich unsere „Betten Meier Tipps“ zur besseren Entspannung an. Vielleicht können Sie Ihr Problem nicht allein bewältigen, dann lassen Sie sich unterstützen. Lernen Sie unter Anleitung, besser zu entspannen, suchen Sie Beratung bei erfahrenen Fachleuten und in Selbsthilfegruppen. Vielleicht kann auch eine psychologische Therapie helfen. Es gibt viele Wege, die helfen, Schlafstörungen und ihre Ursachen zu beseitigen.

Schlaf und Alter

Der Schlaf verändert sich ein Leben lang. Verbringt ein Baby fast den ganzen Tag schlafend, beträgt der Nachtschlaf im Alter oft nur fünf bis sechs Stunden. Ältere schlafen wie kleine Kinder in mehreren Phasen. Sie halten häufig einen Mittagsschlaf und nicken tagsüber hin und wieder ein. Bezieht man diese Ruhezeit ein, kommt auch mancher im Alter auf seine gewohnte Schlafzeit. Viele Ältere leiden jedoch unter starken Schlafproblemen. Diese können z. B. durch starke Belastungen, Krankheiten und Schmerzen entstehen und sollten ärztlich behandelt werden.

Vom Essen und Trinken am Abend

Ein voller Bauch schläft nicht gern, er ist mit dem Verdauen zu stark beschäftigt. Ein leichtes Abendessen, mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten, nicht zu spät am Abend, fördert den Schlaf. Anregende Getränke, wie Kaffee, Tee und Cola, sollten rechtzeitig, je nach Veranlagung, vor dem Zu-Bett-Gehen vermieden werden.

Gleiches gilt für größere Mengen Flüssigkeit vor dem Schlaf, die einen nachts aus dem Bett treiben. Beruhigender am Abend oder zur Nacht wirken Kräutertees. Probieren Sie’s, manche schmecken besser, als Sie glauben. Tees aus Lavendel, Lindenblüten,. Orangen oder Weißdorn sind bewährte Schlaftrunks, auch die Milch gehört dazu. Bei leichter Unruhe kann Baldriantee helfen, nicht aber Alkohol. Gegen Alkohol am Abend ist nichts einzuwenden, größere Mengen sollten Sie aber meiden. Alkohol stört den Schlaf durch Giftstoffe und Entzug ebenso wie Nikotin. Schränken Sie den Konsum am Abend ein. Wer kann, verzichtet am besten auf beides.

Ein Schlafritual lässt besser schlafen

Ein abendliches Schlafritual gibt Raum für Entspannung von den Tagesaktivitäten. Es tut uns allen gut. Bei gestörtem Schlaf sollte es zur lieben Gewohnheit werden. Hier die wichtigsten Regeln:

  • Mittagsschlaf und Nickerchen meiden bzw. kurz halten
  • leicht und nicht zu spät am Abend essen
  • Kaffee und Tee nur bis zum frühen Nachmittag trinken
  • Alkohol möglichst meiden, nicht oder wenig rauchen
  • abends entspannen, spazieren gehen, Musik hören, lesen, spielen etc.
  • einen beruhigen Schlaftrunk nehmen
  • Schlafvorbereitungen und Hygiene immer auf gleiche Weise durchführen
  • möglichst zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen
  • vor dem Einschlafen, Entspannungsübungen durchführen
  • Wachliegen im Bett vermeiden. Wer nicht schlafen kann, steht auf und geht einer beruhigenden Tätigkeit nach, bis er müde wird. Gleiches gilt fürs nächtliche Aufwachen
  • Licht und Lärm als Störfaktoren im Schlaf beseitigen
  • angenehmes Raum- und Schlafklima schaffen
  • Bettqualität prüfen und, falls notwendig, verbessern

Krankheiten und Schlaf

Fast jeder wird einmal einige Tage ans Bett „gefesselt“ und schläft dann meist mehr. Leichtere Krankheiten, z.B. ein grippaler Infekt, heilen durch Ruhe und Schlaf besser. Der Volksmund spricht vom Heil- oder Gesundschlafen. Wir sollten unserem Körper die Erholung gönnen. Längere und ernstere Krankheiten können den Schlaf durch Schmerzen oder innere Prozesse erheblich stören. Schlafstörungen können auch das erste Zeichen einer bisher unentdeckten Krankheit sein. Muss man einmal längere Zeit krank im Bett liegen, kann ein verstellbarer, motorisierter Bettrahmen dies komfortabel erleichtern. Er erlaubt bequem wechselnde Sitz- und Liegehaltungen und entlastet die Muskeln und die Wirbelsäule.

Tipps für Hausstauballergiker

Hausstaub ist ein natürliches Lebensfeld für Milben, den in unseren Wohnungen weit verbreiteten Parasiten. Die Milben selbst sind harmlos, doch ihr Kot kann allergisieren. Organische Polsterwaren wie Feder, Wolle, Baumwolle oder Rosshaar verursachen Staub durch Faserabrieb. Bei feuchter Wärme sind dies ideale Brutstätten für Milben. Abhilfe schaffen hochwertige Daunen- oder Synthetik Bettausstattungen, da sich Milben dort weniger einnisten. Wobei gegen Mischungen Baumwolle/ Daune oder Synthetik nichts einzuwenden ist, sofern sie regelmäßig bei 60° C gewaschen werden!

In schweren Fällen können spezielle Kunststoffbezüge für Matratzen und Bettzeug helfen. Gute Bettenpflege erhöht den allergischen Schutz. Das Bett und seine Ausstattung sollten leicht zu reinigen sein. Regelmäßiges Waschen eines abnehmbaren Matratzenbezuges bei 60° C senkt die Milbenzahl und beugt Schmutz im Matratzenkern vor. Alles, was über 60° C gewaschen wird, tötet Milben, etc. ab! Wir, vom Betten-Meier- Team, empfehlen einen dünnen Molton-Matratzenschonbezug aus 100% Baumwolle, der einfach auf die Matratze gespannt wird. Dieser verrutscht nicht, ist Atmungsaktiv, passt sich dem Einsinkverhalten der Matratze an und ist sogar Kochfest! Bis sich dort Milben oder Sonstiges nach unten „durchgefuttert“ haben, vergehen mindestens 4 Monate! Mit dem Molton-Schonbezug hat man immer eine saubere, hygienische Matratze und spart sich das Waschen des Matratzenbezuges.

Hat man einen anorganischen Matratzenkern, lässt sich der „Milbenhaushalt“ weiter verringern. Wer aber über die „Auslöser“ unsicher ist, kann sich von einem Arzt testen lassen und dann Schlafzimmer und Bett so einrichten, dass er alle Materialien gut verträgt. Übrigens: Latex steht unter dringendem Verdacht, Allergien auszulösen. Sollten Sie noch weitere Fragen, rund um das Thema Hausstauballergien haben, bieten wir von Betten Meier auch Allergie-Beratungen an!

Volkskrankheit Rückenschmerzen

Fast jeden trifft es einmal im Leben. 80 von 100 Menschen haben irgendwann Rückenprobleme. Davon leiden 30 ständig unter Rückenschmerzen und 50 sind hin und wieder betroffen. Rückenschmerzen sind in den letzten Jahren zur Volkskrankheit Nr. 1 geworden und somit der häufigste Grund für eine Krankschreibung. Schauen wir uns die Wirbelsäule näher an, werden wir über dieses Wunderwerk in Funktion und feinster mechanischer Abstimmung staunen.

Eine gesunde Wirbelsäule und ein kräftiges Muskelsystem halten uns aufrecht und in flexibler Bewegung. Sie lassen uns gehen, stehen, sitzen, liegen, fahren, rennen, springen, spielen, tanzen, Sport treiben, arbeiten, bücken, heben und Lasten tragen.

Und: Sie fangen bei allen Aktivitäten ungünstige Belastungen ab. Tag für Tag und Nacht für Nacht im Schlaf. Wen wundert es da noch, dass schwache Muskeln und überlastete Wirbel irgendwann schmerzen, wenn wir hohen Belastungen nicht vorbeugen? Mit ausreichendem Training für die Muskeln, rückengerechtem Verhalten, ausreichend viel Bewegung und gutem Schlaf in einem rückenfreundlichen Bett, beugen Sie Rückenschmerzen am besten vor.

Sich regen bringt Segen

Eine alte Weisheit, die für unsere Gesundheit gültig ist, aber nur zu selten befolgt wird. Wir sitzen im Beruf und Freizeit immer mehr und bewegen uns wenig, unser „Bewegungsapparat“ erschlafft. Einseitige Arbeitshaltungen, falsches Heben und Tragen, ungünstige Sitzmöbel und ein schlechtes Bett treiben die belastenden Faktoren für Muskeln und Wirbelsäule weiter in die Höhe. Stress und Belastungen einerseits, mangelnde Bewegung andererseits sind die Hauptursachen für steigende Rückenprobleme. Nur gesunde, trainierte Muskeln in Rücken, Brust- und Bauchraum können den Oberkörper und die Wirbelsäule dauerhaft und bei hoher Belastung gut stützen. Sie sind die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen.

Wandern, Rückengymnastik, Skilanglauf, Radfahren und Schwimmen stärken die Muskeln und regen den Stoffwechsel an. Ist „Ihre“ Sportart nicht darunter, macht nichts! Hauptsache, Sie haben Spaß und Freunde an der Bewegung. Sich regelmäßig zu regen, bringt dem Rücken den meisten Segen!

Der Aufbau der Wirbelsäule – einfach erklärt

Die Wirbelsäule ist mit vielen beweglichen Knochen nicht starr, sondern biegsam. 7 feine Halswirbel tragen den Kopf und lassen zu, ihn in viele Richtungen zu drehen. Sehr flexibel, nur wenig stabil, das fordert starke Muskelkräfte, sonst schmerzt der Nacken. Die Brustwirbelsäule ist stabiler, dafür aber unbeweglicher. An ihre 12 größeren Wirbel grenzen die Rippen und umfassen den Brustraum, in dem lebenswichtige Organe wie Herz und Lunge sicher aufgehoben sind. 5 Lendenwirbel bilden das bewegliche Kreuz. Es trägt starke Lasten und bewirkt den Großteil der Schmerzen im Rücken. An die 24 Einzelwirbel schließen sich 9-10 zum Kreuz- und Steißbein fest verwachsene Wirbel an. Mittendurch verlaufen unsere „Lebensadern“! Geschützt im Wirbelkanal liegt das Rückenmark mit direkten Bahnen ins Gehirn und in den Körper leitenden Nerven. Hirn und Rückenmark sind das zentrale Nervensystem, das u. a. die Rückenbewegungen steuert.

Von der Seite gesehen hat die Wirbelsäule eine leicht doppeltgeschwungende S-Form. Gerät sie „außer Form“, werden Stöße und Erschütterungen nicht gut abgefedert. Die Wirbel sind durch Bänder und Bandscheiben fest verknüpft und machen die Wirbelsäule noch stoßfester und flexibler. Gestützt, aufgerichtet, gespannt und entspannt, wird die Wirbelsäule durch Bauch- und Rückenmuskeln. Sie sind kräftig und entlasten bei Zug- und Dehnarbeit die Wirbel, Bandscheiben und Bänder. Auf eine gute Harmonie dieses Quartetts kommt es bei allen Bewegungen und Belastungen an. Ist das Gleichgewicht länger gestört, schmerzt der Rücken.

Ausgewogen geht’s besser mit ständigem Wechsel der Belastungen am Tage und nächtlicher „Generalerholung“. Im Schlaf regenerieren sich Muskeln, Bänder, Bandscheiben und Wirbel. Wir sollten ihre Arbeit achten und ihnen durch gute Lagerung im Bett Erholung schenken. Nacht für Nacht!

Die Wirbelsäule und ihre Problemzonen

Der Nacken- und Lendenwirbelbereich schmerzt am meisten. Die Brustwirbelsäule ist dagegen weniger schmerzanfällig. Die feinen Halswirbel brauchen starke Hals- und Rückenmuskeln, um den Kopf zu halten und seine unzähligen Bewegungen zu ermöglichen. Langes Sitzen, schlechte Arbeitshaltungen sowie Stresssituationen verspannen die Muskeln schneller, der Nacken schmerzt.

Das Sorgenkind des Rückens ist das Kreuz. Es trägt die Hauptlast des Oberkörpers und wird bei fast allen Haltungen belastet. Wirbel, Bänder, Bandscheiben und Muskeln sind äußerst beansprucht. Es ist dann kein Wunder, dass sich mit der Zeit Rückenschmerzen einstellen. Die Ursachen dafür reichen von mangelnder Bewegung, schlechter Haltung, schwachen Muskeln bis über Verschleiß hin zu Erkrankungen. Die gute Nachricht dabei ist: Viele Rückenschmerzen lassen sich durch den harmonischen Wechsel von Be- und Entlastung in einem guten Bett lindern.